Der erste Schultag an einer neuen Schule kann sehr beängstigend sein. Das wissen auch unser „Fünfties“, als sie das erste Mal die Aula der AFR betreten haben. Um ihnen diese Angst zu nehmen und damit sie sich besser an unserer Ganztagsschule zurechtfinden, können sie sich an ihre Tutor*innen wenden. Denn die 9. Klässler*innen kümmern sich mit viel Engagement und Ideen um die Jüngsten in unserer Schulfamilie.
Angebote der Tutor*innen:
- Schulhaus-Rallye zum Beginn des Schuljahrs
- Wahlkurse am Dienstagnachmittag: „Spiele und Sport“, „Basteln und Tanzen“, „Spirit und Work“, „Basteln und Schminken“ und „Improtheater“
- Halloween-Party
- Nikolaus-Aktion
- Oster-Aktion
Verantwortung übernehmen
Die Tutor*innen begleiten die 5. Klassen ins Schullandheim nach Maxhofen:
- Dort sind sie zuständig für das Wecken und das Pünktlichsein beim Frühstück.
- Sie bieten Spiele und Aktivitäten an, trösten die heimwehgeplagten Mädels und achten am Abend darauf, dass irgendwann in allen Zimmern Bettruhe herrscht.
- Als Sonderaufgabe am Abfahrtstag sorgen sie dafür, dass alle Schüler*innen ihre Zimmer aufräumen, den Müll wegbringen und pünktlich mit allen Rucksäcken und Taschen im Bus sind.
Kooperation mit den Mediator*innen
Bei diesem gemeinsamen Festen sind auch immer einige Mediator*innen mit dabei, um einmal genauer hinsehen zu können, wo gruppenspezifische Probleme bestehen oder im Werden sind. Diese enge Vernetzung von Tutor*innen und Mediator*innen ist gerade im ersten Halbjahr der 5. Klassen sehr wichtig, da die Gruppenbildung doch auch meist Probleme mit sich bringt. Hier leisten unsere Tutor*innen als „Zuarbeiterinnen“ zur Mediation wirklich sozialpädagogische Arbeit und helfen auch uns Lehrkräften sehr, da sie doch ganz nah an den „Kleinen“ dran sind.
Wir sind glücklich, dass wir die Tutor*innen haben, da sie sich sehr lieb um uns kümmern und tolle Aktivitäten für uns planen. Außerdem helfen sie uns immer, wenn wir Probleme miteinander oder in der Schule haben. Unsere Tutor*innen sind die Besten!
Schüler*innen
Schüler*innen als Mediator*innen
Lösungen bei Konflikten suchen.
In deiner Klasse gibt es immer wieder Streit? Du fühlst dich ausgegrenzt? Du weißt nicht mehr weiter, weil du das Gefühl hast, dass dich die anderen mobben?
Dann kannst du dich an speziell ausgebildete Schüler*innen wenden. Die Mediator*innen können dich bei Konflikten unterstützen, damit ihr eine gemeinsame Lösung findet. Die Methode, nach der sie vorgehen, heißt Mediation.
Was ist eine Mediation?
Mediation oder auch Vermittlung genannt, ist ein strukturiertes, freiwilliges Gespräch, um einen Streit durch eine dritte, unparteiische Partei beizulegen, bzw. dabei zu helfen. Das unparteiische Mediator*innen-Team trifft keine eigenen Entscheidungen, sondern ist lediglich für das Verfahren verantwortlich. Ob und in welcher Form das Mediator*innen-Team selbst überhaupt inhaltliche Lösungsvorschläge macht, ist unterschiedlich.
Was sind die Voraussetzungen für eine Mediation?
- Freiwilligkeit – Alle Beteiligten einschließlich des Mediatoren-Teams können die Mediation jederzeit abbrechen.
- Verschwiegenheit – Die Mediator*innen und die in die Durchführung des Mediationsverfahrens eingebundenen Personen äußern sich außerhalb der Mediation nicht zu den Gesprächsinhalten.
- Eigenverantwortlichkeit der Parteien – die Lösung des Konflikts wird von den Parteien selbst entwickelt; die Mediator*innen haben die Prozessverantwortung für die Gesprächs- bzw. Verhandlungsführung.
- Ergebnisoffenheit – Eine Mediation ist dann nicht möglich, wenn das Ergebnis bereits zu Beginn feststehen soll. Alle Konfliktparteien müssen mit einer gewissen Verhandlungsbereitschaft in die Mediation gehen.
- Neutralität des Mediatoren-Teams – Die Mediator*innen leitet die Mediation nicht nur inhaltlich, unparteiisch, sondern auch neutral gegenüber den Personen.
Kurzfassung
Mediation ist:
| MediatorInnen sind:
| Konfliktparteien sind:
|
Unsere Schülerinnen-Mitverantwortung (SMV) ist das Herz der Schulgemeinschaft und setzt sich für ein lebendiges, faires und mitbestimmendes Miteinander ein. Sie ist weit mehr als nur eine Vertretung – sie ist eine Plattform für Ideen, Engagement und Gemeinschaft!
Wer wir sind…
- Die innere SMV mit den drei Schülersprecher*innen und den acht Lernhaussprecher*innen, die die zentralen Entscheidungen treffen und Projekte steuern.
- Die erweiterte SMV, die alle engagierten Schüler*innen, Klassensprecher*innen und Unterstützer*innen vereint – denn gemeinsam erreichen wir mehr!
Was wir tun…
Ob Politik, Schulentwicklung oder kreative Aktionen – unsere SMV ist überall dabei:
- Teilnahme an den Juniorwahlen
- “München liest aus verbrannten Büchern” am Anne-Frank-Tag
- Für Werte einstehen - mit der Rote-Karte-Aktion gegen Diskriminierung
- Projekt “Der Landtag sind wir”
- SMV-Tage im Münchner Haus der Schülerinnen
- Zeichen für den Frieden setzen - Onlinetreffen mit Studentinnen und ihrem Professor aus Nagasaki
- Kinder- und Jugendforum, Stadtschüler*innenkonferenz und Bezirksaussprachetagung
- Schule mitgestalten - durch unsere aktive Mitarbeit am Schulentwicklungstag
- Aktion mit Herz - ob Valentinstag, Nikolaus, wir bringen die Schule zusammen
- Zukunft mitgestalten - bei der digitalen Zukunftsnacht oder durch Vernetzung mit anderen SMVen und Politikern
- Schulpullis selbst entwerfen und drucken
Was haben wir erreicht?
- SMV-Haus wurde gebaut
- jedes Jahr eine tolle Abschlussfeier
- jedes Jahr ein cooles Sommerfest
- jedes Jahr eine einwandfreie Wahl
- jedes Jahr eine abwechslungsreiche Fahrt
- offene Sitzung (jeder konnte teilnehmen)
- Unicef Kids Takeover Moderation
- unzählige Aufführungen
- Schulforum wurde offiziell eingeführt!
- Schulhausgestaltung
- derzeit wird an einem Schul-Shop gearbeitet
- Hygiene-Artikel auf den Toiletten
Mach mit!
Du hast Lust, etwas zu bewegen? Dann komm zur SMV! Hier kannst du deine Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und deine Schule aktiv mitgestalten.
Jede Stimme zählt – auch deine!
Unsere Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sind immer dann zur Stelle, wenn im Schulalltag etwas passiert. Ob kleine Verletzung, Schwindel oder ein echter Notfall – sie wissen, was zu tun ist und helfen schnell und zuverlässig.
Ausgebildet werden sie von erfahrenen Rettungssanitäterinnen, die ihr Wissen aus der Praxis direkt weitergeben. Dabei geht es nicht nur um Pflaster und Verbände, sondern auch um Ruhe bewahren, Verantwortung übernehmen und als Team zusammenzuarbeiten.
Einmal pro Woche treffen sich die Schulsanis in ihrer AG, um zu üben, Neues zu lernen und sich auszutauschen. So bleiben sie sicher im Umgang mit Notfallsituationen und wachsen immer weiter zusammen.
